Kurzfassung
Die Reihe ist mathematisch gedeckelt: 20 % · 1/(1−0,2) = 25 % vom Umsatz, bei drei Ebenen wie bei dreißig.
- 20 % von der Provision der Ebene darunter, nicht vom Umsatz.
- Kein Eintrittsgeld, kein Startpaket, keine Gebühr – nie.
- Erst eigene Kunden, dann ein Team. In dieser Reihenfolge.
Die Rechnung
Ein Kunde zahlt 10 € netto im Monat. Wer ihn gewonnen hat, bekommt 2,00 €. Wer den geworben hat, 20 % davon: 0,40 €. Dessen Werber 0,08 €, dann 0,02 € – danach rundet der Anteil auf null, und die Kette ist zu Ende.
Die Beträge werden nach oben schnell klein, und das ist keine Kürzung, sondern die Rechnung selbst. Der Punkt ist nicht der einzelne Anteil, sondern die Zahl der Kunden darunter.
- Vermittler: 20 % vom Umsatz = 2,00 €
- Sein Werber: 20 % davon = 0,40 €
- Und dessen Werber: 0,08 €
- Summe über alle Ebenen: höchstens 25 % vom Umsatz
Warum das kein Schneeballsystem ist
Ein Schneeballsystem ist nach § 16 Abs. 2 UWG eine Straftat – bis zu zwei Jahre Freiheitsstrafe. Sein Kennzeichen: Geld fließt fürs Anwerben. Wer einsteigt, zahlt oder kauft ein Startpaket, und die oberen Ebenen leben davon, dass unten neue dazukommen.
Hier entsteht keine einzige Provisionszeile, ohne dass ein Kunde bezahlt hat. Der Einstieg kostet nichts. Für das Werben selbst gibt es keinen Cent. Wer hundert Leute wirbt und keinen Kunden gewinnt, verdient null.
Die Reihenfolge, die gilt
Im Portal kann niemand werben, der nicht selbst mindestens einen Betrieb aufgenommen und sein Profil vervollständigt hat. Das ist keine Bevormundung, sondern genau das Merkmal, an dem Gerichte ein zulässiges System von einem unzulässigen unterscheiden: Kommt das Einkommen aus Verkauf oder aus Rekrutierung?
Zur Umsatzsteuer
Alle genannten Beträge sind Nettobeträge. Die Provision wird auf den Netto-Monatsbeitrag des Kunden berechnet; ob darauf Umsatzsteuer anfällt, hängt davon ab, ob Sie die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen.