Lokale Sichtbarkeit

Das Google-Unternehmensprofil richtig führen

Für einen lokalen Betrieb entscheidet das Google-Profil häufiger über einen Anruf als die eigene Website. Es steht weiter oben und beantwortet die zwei Fragen, die zählen: offen und wo.

Kurzfassung

Ein gepflegtes Profil kostet zwanzig Minuten im Monat und schlägt jede Anzeige im selben Budget.

  • Öffnungszeiten aktuell halten – auch Feiertage.
  • Kategorie so genau wie möglich wählen, nicht so breit wie möglich.
  • Auf jede Bewertung antworten, besonders auf schlechte.

Die Angaben mit der größten Wirkung

Nicht alles im Profil bewegt etwas. Diese Punkte schon.

  • Hauptkategorie: die genaueste, nicht die allgemeinste
  • Name exakt wie am Ladenschild – keine Zusätze wie günstig oder Nr. 1
  • Öffnungszeiten inklusive Sonderzeiten an Feiertagen
  • Leistungen und Produkte einzeln eintragen
  • Echte Fotos vom Betrieb, nicht aus der Bilddatenbank
  • Frage-und-Antwort-Bereich selbst befüllen

Bewertungen

Bewertungen wirken doppelt: auf die Platzierung und auf die Entscheidung. Wichtiger als der Durchschnitt ist, dass Antworten dastehen – eine sachliche Antwort auf eine schlechte Bewertung wirkt besser als zwanzig gute ohne Reaktion.

Fragen Sie zufriedene Kunden aktiv. Nicht mit Gegenleistung – das ist unzulässig und fliegt auf –, sondern mit einer Bitte im richtigen Moment: direkt nach der erledigten Arbeit.

Was regelmäßig schiefgeht

Doppelte Einträge nach einem Umzug. Alte Profile bleiben bestehen, teilen die Bewertungen auf und zeigen die falsche Adresse. Sie gehören zusammengeführt, nicht ignoriert.

Passt das zu Ihrem Betrieb?

Schreiben Sie kurz, worum es geht. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Aufwand lohnt.

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