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Den richtigen Anbieter finden

Die wichtigste Frage ist nicht, wer am schönsten gestaltet, sondern wer in drei Jahren noch erreichbar ist, wenn etwas nicht funktioniert.

Kurzfassung

Zwölf Fragen, die vor der Unterschrift gestellt gehören. Die Antworten sagen mehr über die nächsten Jahre als jedes Portfolio.

  • Eigentum an Domain und Inhalten gehört geklärt, bevor es losgeht.
  • Erreichbarkeit schlägt Gestaltung – Störungen kommen immer.
  • Ein fester Ansprechpartner ist mehr wert als ein großes Team.

Die zwölf Fragen

Sie lassen sich in einem Telefonat stellen. Wer ausweicht, hat geantwortet.

  • Läuft die Domain auf meinen Namen?
  • Bekomme ich Zugang zum System, oder nur Sie?
  • Was passiert mit der Seite, wenn wir uns trennen?
  • Wer ist erreichbar, wenn die Seite ausfällt – und wie schnell?
  • Ist die Wartung im Preis oder extra?
  • Wie oft werden Sicherheitsupdates eingespielt?
  • Gibt es eine Sicherung, und wie oft wird sie geprüft?
  • Was kostet eine Textänderung nach der Freigabe?
  • Wer schreibt die Texte, und wem gehören sie?
  • Sind Impressum und Datenschutzerklärung dabei?
  • Läuft die Seite auf einem Baukasten oder auf eigenem Hosting?
  • Kann ich zwei bestehende Kunden anrufen?

Die Antworten, die stutzig machen sollten

Die Domain läuft bei uns, das ist einfacher. – Ist es nicht, es ist nur einfacher für den Anbieter. Wer die Domain hält, hält die Seite.

Updates machen wir bei Bedarf. – Sicherheitsupdates kommen nicht bei Bedarf, sondern monatlich. Bei Bedarf heißt: wenn etwas passiert ist.

Warum die Größe des Anbieters selten hilft

Bei einer Agentur mit dreißig Mitarbeitern ist Ihr Ansprechpartner in zwei Jahren ein anderer. Bei einem Einzelnen ist er derselbe – solange es ihn gibt. Beides hat ein Risiko; entscheidend ist, dass Sie es kennen und der Zugang bei Ihnen liegt.

Passt das zu Ihrem Betrieb?

Schreiben Sie kurz, worum es geht. Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, ob sich der Aufwand lohnt.

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